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Suchen Sie nach Wegen, etwas gegen Ihre Zuckersucht zu tun? Dieser Artikel wird helfen. Es ist leicht, süchtig nach Zucker zu werden, denn er macht abhängig und stimuliert die gleichen Belohnungszentren im Gehirn wie Kokain und Heroin. Wie bei jeder Sucht kann es schwer werden, sich davon los zu machen. Doch wenn Sie sich gesünder fühlen möchten, wäre es eine gute Idee, die Zuckersucht loszuwerden.
Die meisten Ratschläge diesbezüglich beinhalten, die tägliche Dosis Zucker zu halbieren. In Grossbritannien gilt die Empfehlung, Erwachsene sollten nicht mehr als 30g reinen Zucker täglich konsumieren, das entspricht etwa sieben Zuckerwürfeln. Kinder brauchen noch weniger. Ein Softdrink enthält in der Regel 6-8 Teelöffel Zucker – das entspricht der gesamten Tagesration eines Erwachsenen.
Obst enthält Fruktose, die im Stoffwechsel anders verarbeitet wird als ein grosser Beutel Süssigkeiten oder Lakritze. Dennoch kann man auch zu viel Obst essen und sollte deshalb nur eine begrenzte Menge täglich zu sich nehmen. Zu viel Obst kann die Entstehung von Körperfett begünstigen, wodurch das Risiko steigt, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Auch bei Trauben oder Kirschen sollte man sich zurückhalten, da diese einen hohen Anteil an Zucker haben.
Die Wahrheit ist, wir brauchen gar nicht so viel Zucker wie wir glauben. Glukose ist wichtig, da sie uns Energie gibt, doch kann man sie auch natürlich aufnehmen durch den Verzehr von Getreide, Gemüse und Früchten. Fruktose brauchen wir nicht so viel, sie kommt in Früchten oder Honig vor. Manche Experten glauben, wir müssten ohnehin deutlich weniger Obst essen als meistens empfohlen. Auch wenn Obst eine gute Quelle an Ballaststoffen und Vitaminen ist, kann zu viel davon uns einen Insulinschock bescheren. Als Faustregel gilt: Je mehr Wasser eine Frucht enthält, desto geringer ist ihr Zuckeranteil. Orangen und Melonen sind dahingehend besser als Bananen.
Falls Sie vom Zucker loskommen möchten fällt Ihr Blick vermutlich schnell auf künstliche Süssstoffe. Das ist eine schlechte Idee. Die Diätvarianten bestimmter Lebensmittel und Getränke (vor allem Süssigkeiten) enthalten meist Aspartam, Sucralose, Saccharine – sogar Stevia – und grosse Mengen davon steigern nur Ihr Bedürfnis nach mehr süssen Speisen. Ihr Geschmack hat sich verändert. Suchen Sie nach anderen Wegen, um Ihre Bedürfnisse zu stillen.
Wenn Sie sich für eine zuckerfreie Ernährung entscheiden, dann müssen Sie Zugeständnisse machen. Gehen Sie Ihre Speisekammer, Ihren Kühlschrank und Ihre Kühltruhe durch und entsorgen Sie alles, was Zucker enthält – oder aus Zucker besteht! Das ist Ihr Lebensumfeld – entscheiden Sie sich.
Wenn Sie echten Drang nach etwas Süssem verspüren, dann hat Ihr Körper womöglich ein Defizit. Beispielsweise kann der Drang nach Schokolade ein Hinweis auf Magnesiummangel sein. Magnesium ist in dunkeln Blattsalaten, Tofu, Kopfsalat und Nüssen enthalten.
Andererseits kann der Drang nach Süssem auch ein Ausdruck des Gehirns nach dem Wunsch nach „Belohnung“ sein – und nicht der Wunsch des Körpers nach Essen. Wenn Sie nur ein Stückchen von irgendwas abbeissen können und danach wieder aufhören, dann ist das kein Problem. Doch wenn Sie Ihrem Drang nachgeben und sich gehen lassen, dann müssen Sie damit aufhören. Falls Ihnen Ihr Gefühl sagt, Sie seien hungrig, dann essen Sie eine ordentliche Mahlzeit. Falls Sie jedoch nur eine Belohnung oder einen emotionalen Trost brauchen, dann suchen Sie nach Dingen, die nichts mit dem Konsumieren von Zucker zu tun haben.
Sport zu treiben hebt die Stimmung, stimuliert die Hormone und regt den Stoffwechsel an. Durch Sport – gerade draussen an der frischen Luft – belohnt man seinen Körper und wird auf natürliche Weise high, was auch den Drang nach Süssem lindert. Falls Sie Durst haben, dann stillen Sie Ihren Durst mit Wasser und greifen Sie nicht zu einem Energydrink.
Verfasser: Tom Vermeersch (Über den Autor)
Tom Vermeersch ist ein staatlich anerkannter Psychologe und Bachblütenexperte mit über 30 Jahren Erfahrung.
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Die meisten Ratschläge diesbezüglich beinhalten, die tägliche Dosis Zucker zu halbieren. In Grossbritannien gilt die Empfehlung, Erwachsene sollten nicht mehr als 30g reinen Zucker täglich konsumieren, das entspricht etwa sieben Zuckerwürfeln. Kinder brauchen noch weniger. Ein Softdrink enthält in der Regel 6-8 Teelöffel Zucker – das entspricht der gesamten Tagesration eines Erwachsenen.
Obst enthält Fruktose, die im Stoffwechsel anders verarbeitet wird als ein grosser Beutel Süssigkeiten oder Lakritze. Dennoch kann man auch zu viel Obst essen und sollte deshalb nur eine begrenzte Menge täglich zu sich nehmen. Zu viel Obst kann die Entstehung von Körperfett begünstigen, wodurch das Risiko steigt, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Auch bei Trauben oder Kirschen sollte man sich zurückhalten, da diese einen hohen Anteil an Zucker haben.
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